Von der Moaralm zum Höchstein – Bärfallspitze, Hauser Kaibling und über die Krummholz-Hütte wieder zurück zum Hotel! So lautete unsere Bergwander-Tour für Donnerstag den 21.07.2010. Am bislang heissesten Tag des Jahres machten wir uns um 07.30 Uhr auf den Weg zum Moaralmsee (Ausgangspunkt: Stangl-Alm), den wir nach 50min erreicht hatten. Nach eine kurzen Verschnaufpause und den ersten geknipsten Fotos gings dann weiter zur Filzscharte auf (2213m). Nun gäbe es mehrere Möglichkeiten den Gipfel zu erklimmen. Wir entschieden uns für den direkten Weg, der auch der Anspruchvollste ist. Mit “Respekt” aber ohne Angst erkletterten wir dann (nur für trittsichere und Schwindelfreie) den letzten Weg zum Höchstein auf 2543m, wo wir bei diesem sonnigen Tag eine herrliche Rundumsicht geniessen durften. Nachdem wir uns bei einer Gipfeljause gestärkt hatten und alle ihre Eindrücke auf der Kamera festgehalten haben machten wir uns um 11.45Uhr für den Abstieg bereit. Über die Zwieslingscharte und der Kaiblinglochscharte wanderten wir in ca. 2h bis zur Seescharte wo wir uns entschieden noch über die Bärfall-Spitze (2150m) und vom Roßfeldsattel über den Hauser Kaibling zu wandern. Somit war unsere 3 Gipfel Tour perfekt!!! Nach einer Zwischenzeit von 6 1/2h erreichten wir dann die Krummholzhütte, wo wir endlich unser lang ersehntes und wohlverdientes seiderl zu uns nehmen konnten…
Nach einer guten Stunde Rast machten wir uns dann noch einmal auf den Weg und entschieden mit der Tauern-Seilbahn bis zur Mittelstation zu fahren und über Forstwege, Wald und Wiesen zurück zum Natur und Wellneshotel Höflehner zu wandern. Es war eine traumhafte Berg-Wandertour bei schönstem Wetter und einer gesamt Gehzeit von 7 Stunden. Danke Kristin, Martin und Andreas!!!
Hochwildstelle 2747m
Bei traumhaftem Wetter fuhren wir (Katrin, Gerhard, Jürgen, Harry) am Samstag den 10.07.2010 um 05.45 Uhr in Richtung Sattental zur Tagalm, dem Ausgangspunkt unserer geplanten Bergtour auf die Hochwildstelle und schließlich über die Neualmscharte ins Seewigtal zum steirischen Bodensee. Anfangs führte uns ein etwas steilerer Waldwanderweg über Wurzeln und Steine hinauf zum Stierkarsee, den wir nach ca. 1h erreicht hatten.
Dort trafen wir auf einen Schäfer der seine Herde suchte. Er begleitete uns dann in einer weiteren Stunde hinauf zu den wunderschön gelegenen Goldlacken, wo er seine Schafe dann auch fand. Nach einer kurzen ersten Verschnaufpause wanderten wir dann alleine weiter auf die Tratenscharte 2408m, wo wir ein großes Schneefeld zu queren hatten.
Ab hier bewegten wir uns im Hochalpinem Gelände! Nach einem weiteren kurzen Stück hinauf zur Wildlochhöhe, sahen wir dann endlich den beeindruckenden Gipfel der Hochwildstelle. Nun hieß es aber noch einmal vollste Konzentration für den Aufstieg zum Kreuz über den Südostgrad, der Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit erfordert! Nach ca 3 1/2h Gehzeit erreichten wir dann um 11.00 Uhr den Gipfel der Hochwildstelle. BERG-FREI
Nach dem Gerhard die ganzen Eindrücke auf der Kamera festgehalten, wir uns ins Gipfelbuch eingetragen hatten und einer guten Jause machten wir uns zur Mittagsstunde zum Abstieg bereit, der wiederum gerade am Anfang völlige Aufmerksamkeit verlangte.
Über die kleine Wildstelle und Neualmscharte wanderten wir nun in weiteren 4 Stunden zur Hans-Wödl-Hütte vorbei am Ober und Hüttensee und schließlich hinab ins Seewigtal zum Forellenhof am steirischen Bodensee, wo wir für eine wohl verdiente Stärkung einkehrten und nach 13,2 km, 1408hm im Anstieg, 1604hm im Abstieg und einer gesamt Gehzeit von 7 1/2 Stunden auch unser Tourenziel erreicht hatten.
Es war eine traumhafte und eindrucksvolle Bergwanderung mit herrlichem Weitblick und unglaublichem Freiheitsgefühl auf 2747m!!!
Königsetappe – Guttenberghaus 02.07.2010

Bei sagenhaftem Wetter fuhren wir Heute um 07.30 Uhr mit unserem Wandertaxi in Richtung Ramsau am Dachstein zum Hotel Feisterer, unserem Heutigen Wanderausgangspunkt. Von dort führte der Weg Nr. 616 in einigen Kehren in das „Tiefkar“ hinaus.
Nach ca. 45 Minuten erreichten wir die Lärchbodenalm 1406m. Danach wurde der Forstweg durch einen alpinen Steig abgelöst. Die Szenerie änderte sich nun laufend. Bei der „Fischermauer“ wanderten wir direkt an den Felsen entlang, dann windete sich der Steig zwischen den grünen Hügeln des „Tiefkars“ dem Guttenberghaus entgegen, wo wir einen großartigen Tiefblick in die Ramsau und zu den Niederen und Hohen Tauern genießen konnten. Ab hier bewegten wir uns in hochalpinem Gelände. Weiter gings auf dem Weg Nr. 618, hinter Sinabell und Wasenspitze vorbei bis zur Abzweigung zum Weg Nr. 619. Über die Stangalm führte der Weg steil ins Silberkar hinunter. Nun befanden wir uns in der Silberkarklamm, einer romantischen Wildwasserklamm im Herzen des Dachstein-Massivs.
In der Silberkarhütte kehrten wir zu einer wohlverdienten Stärkung ein. Weiter hinab wanderten wir entlang von wilden Wasser, kleinen Wasserfällen und über viele Hölzerne Treppen zur Jausenstation Fliegenpilz.Von hier an gingen wir auf einen Waldpfad wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt, den wir nach ca. 7h Gesamtgehzeit erreicht hatten! Es war ein traumhaft schöner Wandertag auf der Königsetappe bei Kaiserwetter.
Wanderherz was willst du mehr….





















