Roter Holler wächst nur über 1.000m Seehöhe, Waldgeißbart schmeckt wie grüner Spargel und die Blüten vom Rotklee eigenen sich als dekorative und schmackhafte Zutat bei Schokofondue. Bei Ihrem nächsten Aufenthalt bei uns sollten Sie keinesfalls die geführte Kräuterwanderung mit Edith auslassen.

Auf einem Spaziergang vom Hotel in die Gumpentalalmen kann man an ihrem enormen Fachwissen über unsere schöne Natur teilhaben.  Sie eröffnet eine ganz neue Sicht auf die Pflanzenwelt vor unserer Hoteltüre, an denen man sonst achtlos vorbeigeht.

Freud und Leid wachsen hier neben einander.

Wunderschön lila blüht das Springkraut, dass jedoch eine Plage für unsere Naturlandschaft ist und gleich daneben wächst der rote Holler. Dieser ist verwandt mit dem schwarzen Holler, der bis 1.000 m vorkommt und in Höheren Lagen dem roten den Platz überlässt.

Handelt es sich um getüpfeltes Johanniskraut?

Wenn Sie an den Schafgarben vorbeikommen, fragen Sie Edith auch gleich nach ihrem Rezept für Schafgarbensekt. Der soll sehr gut schmecken und munter machen!

 

 

Wetterfrosch weißer Germer. Er wuchs heuer besonders üppig und Edith prophezeite uns schon im Frühjahr einen heißen Sommer. Was dann auch eintrat.

 

 

Adlerfarn oder Wurmfarm! Der eine gut gegen Verspannungen im Kopfpolster, der andere gut gegen Schnecken.

 

 

 

Dieser Ausflug ist auch für Kinder und Kinderwagen geeignet. Am Wegesrand finden sich je nach Saisonzeit auch schon Schwarzbeeren oder Himbeeren zum Naschen und wenn es für Kinderohren zu lange Ausführungen werden kann man sich auf die Suche nach Eierschwammerl machen.

 

 

 

Katrin Höflehner

In den Bergen meiner neuen Heimat (in der Schweiz sind die Berge höher – aber das ist eine andere Geschichte) bin ich am liebsten am frühen Morgen – wenn alle noch schlafen und sich der Nebel über das Ennstal liegt ist die Stimmung unglaublich romantisch – manchmal sogar mystisch.

Lieblingsberge: Predigtstuhl und Hochgolling