Der Winter ist für uns oft eine sehr zweigeteilte Jahreszeit. Einerseits freut sich unser Gemüt auf den glitzernden Schnee beim Skifahren, Rodeln oder Schneemann bauen, andererseits fehlen uns Helligkeit und Wärme, die wir in den vielen Sonnenstunden im Frühjahr und Sommer genießen dürfen. So wirken sich die Wintermonate oft recht bedrückend und ermüdend auf uns aus. Um dem Winter Blues etwas Einhalt zu gebieten, gibt es einige Tipps und Tricks, die wir uns aus dem Yoga-Universum abschauen können.

Yoga passt gut in die kalte Jahreszeit, vor allem weil wir uns hier oft zurückziehen, viel Zeit zu Hause verbringen und Ruhe suchen. Dieses natürliche In-Sich-Gehen lässt sich perfekt mit der im Yoga so wichtigen Achtsamkeit vereinen. Möchte man diese Zeit der Ruhe und Besinnung für sich nutzen, so empfiehlt sich eine sehr sanfte Yoga-Praxis. Yin Yoga ist hierfür ideal, da die unterschiedlichen Positionen, im Yoga Asanas genannt,  sehr sanft gewählt werden und lange gehalten werden. Durch das langsame Bewegen kann der Körper in jeder einzelnen Stellung Ruhe finden und so Stress und Verspannungen abbauen. Faszien werden sanft gedehnt und das darunterliegende Muskelgewebe gelockert. Bei einer anschließenden Meditation kann gezielt auf den eigenen Atem geachtet werden. Dies kann helfen Alltagsgedanken und Verstimmungen für eine kurze Zeit auszublenden. In der gefunden Gedankenstille fühlt man sich dann oft viel leichter und ist positiver gestimmt.

Unser Tipp für das sanfte Winter-Gemüt:                  

Hat man nicht viel Zeit, können schon ein paar wenige Yin Yoga Übungen Entspannung schenken. Eine kurze Atemmeditation gleich im Anschluss hilft deine Positivität zu stärken. Stell dir dafür einen Timer auf 3 bis 5 Minuten, setz dich aufrecht und bequem hin und beginne gleichmäßig tief zu atmen.  Konzentrier dich gut auf dein Atmen und versuch die einzelnen Atemzüge langsamer und länger werden zu lassen. So soll ein ruhiges Atmen entstehen, das dich erdet und dir Freude schenkt.

Im Gegensatz zu sanftem Yin-Yoga, können aktivierende Yoga-Übungen das innere Feuer auch im tiefsten Winter erwecken. Stärkende Haltungen und dynamische Bewegungsabläufe erwärmen den Körper und erregen den Geist. Dafür eignen sich Sonnengrüße und Umkehrhaltungen, wie Vorbeugen oder Kopfstand. Diese beeinflussen das Herz-Kreislaufsystem positiv und stärken das Immunsystem. Der Körper kommt auf Touren und kann seine Kräfte entfachen, um Winterdepressionen und Erkrankungen besser bekämpfen zu können. Auch eine ermunternde und wärmende Morgenroutine kann hierbei wahre Wunder wirken. Nach dem Aufstehen kurz zu Lüften oder eine kühle Dusche zu genießen helfen dem müden Gemüt zu erwachen und frisch in den Tag zu starten. Ein heißer Kräutertee erwärmt den Brustraum und sein aromatischer Duft erfreut die Seele. Das Frühstück darf im Winter gerne etwas länger dauern und sollte langsam eingenommen werden. Hier empfehlen sich wärmende, sättigende Speisen, zum Beispiel ein cremiges Hafer-Porridge mit Äpfel, Nüssen, Honig und Zimt. Ayurvedisch wird dieses gerne mit einem Teelöffel Ghee gestärkt. So gelingt der Start in den Tag auch zur dunklen Winterzeit.

Unser Tipp für einen erwärmten und erfreuten Geist:          

Entfache dein inneres Feuer bereits am Morgen und beginne deinen Tag mit einer ayurvedischen Routine. Lüfte nach dem Aufstehen, genieße eine kühle Dusche und erwärme dich anschließend mit einem aromatischen Kräutertee und einem stärkenden Haferbrei. Zusätzlich empfehlen wir dir kraftvolle Yoga-Übungen, wie Sonnengruß und Kopfstand, zu üben. So regst du Herz und Kreislauf an und stärkst dein Immunsystem.

 

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