Tabata und HIIT sind die aktuellen Trends im Bereich Fitness und Training. Zwei sehr ähnliche intensive Workouts, die sich in einer grundlegenden Sache unterscheiden - der Dauer. Unsere Aktivtrainerin Conny zeigt, wie sich die Einheiten gestalten und auf was man achten muss.

HIIT

Beim HIIT (Hochintensives Intervalltraining) wechseln sich intensive Belastung und Ruhepausen in einem vorher festgelegten Zeitintervall ab. Die intensive Phase dauert 15-60 Sekunden, die Erholungsphase halb bis doppelt so lang. Ziel ist es, im Trainingsintervall die Belastung so hoch anzusetzen, dass man ordentlich aus der Puste kommt und die Herzfrequenz auf etwa 85-100% der maximalen Herzfrequenz steigt. In der Entspannungsphase soll der Puls merklich sinken.

Durch den permanenten Wechsel von Be- und Entlastung wird der Körper viel mehr gefordert, als bei einem gleichmäßigen Training. Der Sauerstoffbedarf steigt und der Stoffwechsel wird angeregt. Je nach Intensität der Intervalle kann man sogar einen sogenannten Nachbrenneffekt erzielen, bei dem der Körper noch viele Stunden nach dem Training einen erhöhten Kalorienbedarf hat. Der Grundumsatz steigt und es geht unliebsamen Fettpolstern schnell an den Kragen.

Das Schöne am HIIT ist, dass es für praktisch alle Sportarten kompatibel ist. Beim Laufen wechseln sich schnelle Sprints mit lockerem Lauf oder Gehen ab, beim Radfahren tritt man erst ordentlich in die Pedale und fährt in der Erholungsphase in lockerem Tempo weiter. Beim Kraft-, Muskel- oder Ganzkörpertraining wechseln sich hochintensive Übungsintervalle (Kniebeugen, Squats, Burpees, Hanteltraining, Jumping Jacks,…) mit Ruhepausen ab.

Tabata

Tabata ist eine Untervariante des HIIT, bei der die Trainingsintervalle exakt vorgegeben sind: 20 Sekunden intensive Belastung – 10 Sekunden Pause – 8 Runden. Ein Tabata-Workout dauert also nur 4 Minuten. In der Belastungsphase geht man wirklich an die eigenen Grenzen, um von den positiven Effekten dieses speziellen Trainings zu profitieren:

  • Fettpölsterchen schmelzen
  • Ausdauer wird verbessert
  • Unglaubliche Zeitersparnis
  • Nachbrenneffekt

Besonders gut geeignet für Tabata sind: Mountainclimber, Burpees, Pushups, Squats, dynamische Plankvarianten und alles was sonst noch richtig schön an die Muskelsubstanz geht.

Egal ob HIIT oder Tabata: Aufwärmen und Cooldown gehören auf jeden Fall immer zum Training, um Verletzungen vorzubeugen und dem Körper etwas Gutes zu tun. Tabata und HIIT finden regelmäßig im Rahmen des unseres wöchentlichen Aktivprogramms statt. Ganz Mutige sollten auch mal ein Full Body Bootcamp probieren, dabei wird die Belastungsphase verlängert und auf die Pause ganz verzichtet.

Sie möchten die neuen Fitnesstrends unter professioneller Anleitung ausprobieren? Unsere Aktivtrainerinnen freuen sich auf Ihr Kommen.

Genießen Sie den goldenen Herbst über der Nebelgrenze und gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltagsstress.
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