11.03.2021

Egal ob als Anfänger oder bereits Fortgeschritten, eine gute Vorbereitung muss vor jeder Wanderung stattfinden. 

Von der Touren- und Wetterplanung, über die passende Bekleidung, bis hin zu einer ausgewogenenenergieliefernden Jause – für einen erfolgreichen Wandertag gibt es vieles zu beachten!

Die Wanderroute

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Wandertour ist die Planung der Route. Die Schwierigkeit der Route sollte dabei immer an die eigene Kondition geknüpft sein. Dafür sollte man sich auf einer Wanderkarte - analog oder digital - die entsprechende Route ansehen und sich etwaige Schlüsselpunkte merken.
 

Das Wetter

Ebenso wie die passende Tourenplanung spielt auch das Wetter eine wichtige Rolle, schließlich will niemand bei stürmischem Wetter in den Bergen sein. Ganz wichtig ist es daher, das Wetter am Tag der Wanderung zu überprüfen. Gerade in den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen, deswegen ist es auch wichtig, spontan zu handeln und gegebenenfalls eine Wandertour früh genug abzubrechen oder eine Almhütte als Unterschlupf aufzusuchen.

Die Ausrüstung

Wandern beinhaltet einen großen Vorteil: Es kostet kaum etwas, wenn man einmal in eine gute Ausrüstung investiert hat. Ein festes Schuhwerk, welches guten Halt bietet ist das Wichtigste. Man sollte in den Schuhen ausreichend Platz und Komfort haben, dass es auch mit etwas dickeren Wandersocken nicht zwickt. Auch die Kleidung ist ein wichtiger Teil, sie schützt vor Wind und Kälte, darum sollte sie unbedingt nach dem Zwiebel-Prinzip getragen werden. Das heißt, wenn es wärmer wird, zieht man eine Schicht nach der anderen aus und umgekehrt, wenn es kälter wird, werden immer mehr Schichten wieder angezogen. Schließlich kann es in den Bergen immer mal wieder zu einem Temperatursturz kommen, also packt man lieber noch zusätzlich wärmere Bekleidung ein – man kann ja nie wissen!
 

Tipp

Der Zwiebellook hat bei Wandertouren viele Vorteile, man kann nacheinander immer weitere Schichten der Kleidung aus- oder anziehen, sodass einem nicht zu kalt oder zu warm ist. 

Eine nahrhafte und energieliefernde Jause

Was man auch nie vergessen sollte, ist eine Jause – hat bereits unsere Oma gesagt. Zumindest ein Brot, sowie Obst und Gemüse sollte man immer einpacken. Es darf aber auch gerne mehr sein: Studentenfutter, Traubenzucker und Müsliriegel können rasch neue Energie bringen. Was noch auf keinen Fall fehlen darf, ist ausreichend Wasser – ein bis zwei Liter sollten auf jeden Fall im Rucksack sein. Auf manchen Routen gibt es auch die Möglichkeit, seine Wasserreserven aufzufüllen, an einem Brunnen oder Bächlein zum Beispiel. 
 

Sonnenschutz und erste Hilfe

Sonnenlicht steigert unser aller Wohlbefinden und hilft dabei Vitamin D zu bilden. Trotz der positiven Aspekte des Sonnenlichts sollte man die Kraft der Sonne nicht unterschätzen und bei Wanderungen immer einen Sonnenschutz mithaben. Eine Sonnencreme mit einem ausreichendem Lichtschutzfaktor, sowie eine Sonnenkappe, sollten im Sommer immer im Wanderrucksack sein.

Für den Fall der Fälle, dass einmal etwas passiert sollte, sollte man zusätzlich noch ein kleines Erste-Hilfe-Paket für Wandertouren zusammenpacken. Dabei kann es bereits genügen Blasenpflaster, Pflaster und ein kleines Verbandszeug dabei zu haben.

Was sollte man während der Wanderung beachten?

Es gibt einige Verhaltensregeln, die man bei Wanderungen bzw. allgemein im Wald und in der Natur beachten sollte. Viele dieser „Regeln“ sind bekannt, aber nicht alle halten sich daran.
Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei, dass man Abfälle weitgehendst vermeidet und seinen eigenen Müll wieder mit zurück ins Tal nimmt. Schließlich gibt es nichts Ärgerlicheres, als Müll in der Natur liegen zu sehen – das zerstört die Harmonie. Einfach mal beim Packen des Wanderrucksackes darauf achten, was in die Tasche kommt.

Tipp:

Bei der nächsten Bergtour einfach mal explizit auf Abfälle achten und diese aufsammeln.

Die Ruhe des Waldes ist etwas Heiliges und diese sollte nicht zerstört werden. Zudem kann Stille etwas Herrliches an sich haben, einfach mal die Ruhe abseits des lauten Alltagsstresses. Man hilft dabei nicht nur sich selber, zurück auf den Boden der Tatsachen zu kommen, sondern bewahrt auch den Frieden für die Wald- und Weidetiere. Und aus diesem Grund sollten auch die Schutzgebiete immer beachtet werden und auf den gekennzeichneten Wegen gewandert werden.

 

 

Zum Abschluss und damit nichts vergessen wird, haben wir noch einmal die wichtigsten Punkte für Ihre Wandertour zusammengefasst:
 

Wandercheckliste

  • Wanderrucksack
  • gute Wanderschuhe
  • entsprechende Kleidung (auch wärmere Kleidung)
  • Wanderkarte (digital oder analog)
  • Jausenpaket und ausreichend Getränke
  • Sonnenschutz und Regenschutz
  • Erste-Hilfe-Paket (bestehend aus (Blasen-)Pflaster und Verbandszeug)
  • Wanderstöcke