Schenken Sie sich nur wenigen Minuten pro Tag. Ein tiefer Atemzug. Ein bewusstes Schließen der Augen. Und die Welt scheint danach wie ausgewechselt. Vor allem die Welt in Ihnen.

Meditation verändert, wirkt und zeigt, auf was möglich ist.

Wir sind auch keine Meister im Meditieren. Doch das Bewusstsein, dass es gut wäre, ja, das ist definitiv ein Thema. Mit der Zeit mussten auch wir feststellen, dass dieses Ding mit dem Sitzen anstrengend sein kann und sich oft gar nicht in den Alltag integrieren lässt. Man sucht ein Plätzchen, das ruhig ist, aufgeräumt, warm und nicht zu kalt, den keine Familienmitglieder kreuzen. Das Kissen sollte nicht zu groß, zu klein, zu rund sein oder ist es doch besser mit einer Decke. Soll die Matte daneben liegen oder darunter. Und so beginnt die Spirale und man kommt wieder nicht zum Sitzen.

Wann ist denn dann der richtige Zeitpunkt?

Jetzt! Genau jetzt, ist der richtige Zeitpunkt. Überhaupt dann, wenn man das Gefühl hat, die Luft zerdrückt den Brustkorb. Der Kopf scheint zu explodieren. Wenn die Gedankenkreise immer wieder ihre Runden ziehen. Genau hier wäre es gut, sich und die Außenwelt auszuschalten und die Zeichen seines Körpers wahrzunehmen.

 

Aller Anfang ist schwer. So kann es sein, dass sich ein komisches Gefühl in Ihnen ausbreitet und Sie sich die Frage stellen, was Sie hier eigentlich machen. Doch dieses Gefühl, verweilt nicht lange und nach einigen Sitzungen scheint es, als ob es nie da gewesen wäre.

Stellen Sie sicher, dass sie zum Beispiel aufrecht stehen, Füße hüftbreit, Beine gerade, Becken ausrichten, Brustkorb hoch, untere Rippen rein, Schultern zurück und Kopf gerade. Augen schließen oder etwas fokussieren.

 

 

Und wie geht es jetzt weiter?

Dieser aufrechte Stand, ist der Anfang des Wunders und die Atmung der Schlüssel.
Während des bewussten Einatmens können Sie sich im Körper drei Kammern vorstellen: Bauch, Brust und Schultern. Schließen Sie die Augen und beginnen Sie mit der Einatmung und im Gedanken füllt sich der erste Bereich. Atmen Sie bis in das Becken ein: hinterer Rücken, Bauchraum, Bauchdecke. In den Brustkorb einatmen: Wirbelsäule, Brustraum, Rippen. Weiter hoch: Schulterblätter, Brust, Schlüsselbeine.

 

Falls nun Ihr Hirn weiterhin munter vor sich hinplappert, dann beschäftigen Sie ihre innere Gedankenwelt. Geben Sie ihr etwas, was sie gerne mag. Das bedeutet, wenn der Kopf zu sehr am Rattern ist, wird der Geist noch zusätzlich umgelenkt, wie zum Beispiel mit Musik, Farben, Gegenstände, Gerüche, Wörter, Zahlen. So können Sie die Kammern, die Sie mit Sauerstoff füllen, zusätzlich mit einem schönen Ton anreichern, in Farbe tauchen, eine Zahl oder ein Wort erscheinen lassen.

Bereits das bewusste Ein- und Ausatmen beruhigt und lässt Sie in eine angenehme Haltung kommen. Sie können Ihre innere Pipi Langstrumpf zügeln und langsam wieder Ihre Schritte gehen. Dieser Prozess ist schon der Anfang für Meditation und das stärkste Argument.

Denn: Wenn man bedenkt, dass ein einziger Atemzug, deinen Geist beruhigen kann, Sie wieder klar denken könne, Mut findest oder deine Emotion spüren können, dann überlegen Sie was es bedeuten kann, dieses bewusste Atmen auf längere Zeit auszudehnen. Und in Folge von der Konzentration auf die Atmung, in diese Ruhe und Stille einzutauchen und mit dieser den Raum in Ihnen zu füllen, um dabei immer ruhiger und zufriedener zu werden.

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