Natur- und Wellnesshotel Höflehner ****S

Die Kapuzinerkresse

Es sind kletternde bis kriechende, saftige, ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Stängel sind niederliegend oder kletternd. Die meist einzeln in den Blattachseln stehenden Blüten sind auffällig gefärbt.

Der scharfe Geschmack der Pflanze, der durch die darin enthaltenen Senfölglycoside verursacht wird, gab der Kresse ihren Namen, abgeleitet vom dem althochdeutschen Wort cresso - was scharf heißt.

Hierzulande sieht man in der Kapuzinerkresse eher eine Zierpflanze oder ein Kraut für die Küche. Zusätzlich hat die Kapuzinerkresse eine antibiotische Wirkung. Da die Pflanze einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt hat, kann sie auch die körpereigene Abwehrkraft steigern.

Wirkung und Anwendung von Kapuzinerkresse: Antibiotisch, Auswurffördernd, Blutreinigend, Bronchitis, Erkältungen, Grippale Infekte, Infektionen der Harnwege. 

Tipp:

Für einen Tee  nehmen Sie ein bis zwei Teelöffel frischzerzupfte Blätter und übergießen sie mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach zehn bis fünfzehn Minuten abseihen. Dreimal täglich eine Tasse trinken. Das hilft bei Bronchitis, Grippe und  Erkältungen.

Mein persönlicher Tipp: eine Scheibe frisches Bauernbrot mit Butter bestreichen und feingeschnittene Blätter und Blüten der wunderbaren Heilpflanze aufs Brot geben. Eine wunderbarere vitaminreiche und schön anzusehende Jause für zwischendurch.