Johanniskrautöl vom Bio-Kräuterbauernhof

Geschrieben von Katrin am 11. Oktober 2009 // Kommentar hinterlassen »

hypericum perforatum

Am Michaelerberg, unweit des Knapplhofs, betreibt die Kräuterbäurin Christine Percht bereits seit 20 Jahren mit viel Liebe einen Bio-Kräuterbauernhof. Bei Führungen vorbei an Johanniskraut, Ringelblumen, duftendem Salbei, Melisse, Schafgarbe und Beifuß gewinnt man Einblicke in die wunderbare Welt der Kräuter und der Naturheilkunde. Allenfalls erahnen läßt sich dabei das weitreichende Wissen der Bäuerin auf diesem Gebiet. Während der Sommermonate hat sie Helfer, die ihr bei der Arbeit in ihrem Kräutergarten zur Hand gehen. Die Verarbeitung zu Salben, Ölen und Tees ist dann jedoch Chefsache.

Christine Percht beliefert uns im Natur- und Wellnesshotel Höflehner unter anderem mit Johanniskrautöl. Die leuchtend gelben Blüten des Krauts wurden um die Sommersonnenwende, wenn die Sonne die meiste Kraft hat, gepflückt. Danach werden sie in reinem Olivenöl angesetzt und 5-6 Wochen an der Sonne gelagert. Das Johanniskraut (hypericum performatum) findet als Heilmittel bei Nervenschwäche, Depressionen, Sonnenbrand, Brandwunden, Bandscheibenabnützung und Venenproblemen Verwendung.

Für Sie haben wir die Behandlung “Wärmende Sonnenstrahlen” im Programm! Diese Behandlung mit dem Bio-Johanniskraut-Öl soll in den kalten Wintermonaten wärmend und stimmungsaufhellend wirken! Reservieren Sie sich rechtzeitig Ihren Termin in unserem Bergbad!. In folgender Pauschale ist diese Behandlung gleich inkludiert: Dezember Winterzauber

Warm up & Cool down

Geschrieben von Katrin am 15. September 2009 // Kommentar hinterlassen »

Tor Runde 1.September 2009

Vor jeder körperlichen Betätigung empfiehlt es sich ein kleines Warm up durchzuführen, um den Organismus auf die kommenden Anstrengungen vorzubereiten. Die Durchblutung soll angeregt, die Gelenke, Muskulatur und Sehnen geschmeidig und die Atmung angekurbelt werden. Kniebeugen und Hampelmänner am Wanderausgangspunkt sind natürlich erlaubt, aber als Wanderer bietet sich zum Aufwärmen ein lockeres Eingehen in einem langsameren Tempo bestens an.

Im Anschluss an die Wanderung kann das Cool down dann natürlich etwas kreativer ausfallen. Ich empfehle Ihnen ein leichtes Dehnprogramm. Nach einem längeren Abstieg, ist ein Dehnen des Oberschenkels eine Wohltat. Ihre Oberschenkelvorderseite, den M. quadriceps dehnen Sie folgendermaßen: Sie suchen sich einen Baum, an dem Sie sich seitlich mit einer Hand festhalten können. Die zweite Hand greift um Ihren Knöchel des Beines der gleichen Seite und zieht den Unterschenkel in Richtung Gesäß. Passen Sie darauf auf, dass der Oberschenkel nicht seitlich abweicht und die Verlängerung des Oberkörper darstellt. Auch die Hüfte sollte nicht gebeugt sein. Sie halten diese Position, ohne zu Wippen ungefähr eine halbe Minute und wechseln dann die Seiten.

Dehnen M. Quadriceps Femoris

Predigtstuhl – wandern, klettern, staunen!

Geschrieben von Katrin am 6. September 2009 // Kommentar hinterlassen »

Gipfelanstieg Predigtstuhl Blick in die Kleinsölk

Eine besonders eindrucksvolle Wanderung führte uns heuer auf den Predigtstuhl von der Kleinsölk aus. Ausgangspunkt war die Breitlahnhütte danach gehts zunächst zum Aufwärmen los in Richtung Talende. Der Weg auf den Predigstuhl führt dann allerdings links weg und beginnt gemächlich anzusteigen. Vorbei an Eierschwammerl, über einen morschen Steg und vorbei an Bachläufen schlängelt sich der Weg immer weiter hinauf. Es gelten immerhin 2543m zu erreichen. Plötzlich tauchte auch ein See vor uns auf, der mogens um 8 Uhr ein wunderschön, idyllisches Bild darbot. Dort gönnten wir uns auch die erste Pause, um dann frisch gestärkt die nächste Etappe zu nehmen. Wenn man früh genug los geht ist man fast bis zum Gipfel im Schatten unterwegs, was den Anstieg erleichtern kann.

Gipfel Predigtstuhl Sölk

Als wir begannen mit mit allen Vieren zu wandern und uns Griffe im Fels suchen mussten, bekam ich es dann noch ein wenig mit der Angst zu tun. Denn wir sind auf dem ganzen Weg keiner Menschenseele begegnet, die uns im Notfall hätte hören können. Aber eh man es sich versieht, liegt der Gipfel auch schon vor einem und über wenige Stahlseile ist er auch erklommen. Das Gipfelkreuz steckt spektakulär zwischen den schroffen Felsspitzen und man hält auf diesem schmalen Grat besser fest beim Aufstehen. Der Blick auf die kleinen Dinge unten im Tal ist den Anstieg in jedem Falle wert. Da wir nicht den gleichen Weg wieder zurück gehen wollten, nahmen wir den Weg zum Rantentörl.

Glitzernder Bergsee

Von ganz weit oben konnten wir sie verführerisch glitzern sehen, die vielen kleineren und größeren Bergseen. Der Kleinste müsste doch am wärmsten sein? Das wäre natürlich möglich, allerdings war er immer noch so kalt, dass ich es nicht weiter als bis zu den Knien geschafft habe und dann brannten die Zehen wie Feuer. Mein lieber Mann tauchte natürlich ganz unter – die perfekte Erfrischung!

Der Abstieg vom Rantentörl zog sich dann ganz ungemein. Und wenn man müde wird muss man höllisch auf seine Schritte aufpassen, sonst kugelt man ab – ist uns aber natürlich nicht passiert. Ich war froh, als wir den Talboden wieder erreicht hatten. 8h reine Gehzeit sind in jedem Fall genug – aber ich würd’s sofort wieder machen!

Das Pebble Beach der Alpen

Geschrieben von Katrin am 13. August 2009 // Kommentare lesen »

Pebble Beach der Alpen

Der Golf- und Countryclub Dachstein-Tauern ist einen Katzensprung vom Knapplhof, dem neuen Natur- und Wellnesshotel Höflehner entfernt. Der Designer – Berhard Langer himself – wollte einen Platz für alle Handicap-Gruppen schaffen. Und das stimmt -auf den ersten 4 Löchern kommt man zu Erfolgserlebnissen. Danach kommen längere Bahnen und die Anforderungen steigen. Das Hole 8, das “Crocodile Hole”, bei dem man gleich zu Beginn über ein schwieriges Wasserhindernis spielen muss, bringt mich regelmäßig an meine Grenzen. Zum Glück hat Gerhard immer genügend Bälle mit! Aber das Schönste ist, wenn man gleich in der Früh eine der ersten Teetimes erwischt, der Raureif auf dem Gras liegt, die Sonnenstrahlen sich im Ennstal ausbreiten und man die angenehm kühle Luft einatmen kann – dann fliegen die Bälle fast von alleine.

Allerdings liegt nicht nur der GCC-Dachstein Tauern gleich um die Ecke, innerhalb einer halben Stunde erreicht man 3 weitere Golfplätze: Golfclub Radstadt, Golfclub Pichlarn und der Golfclub Weißenbach bei Liezen. Überzeugen Sie sich selbst welches der Schönste im ganzen Land bzw. Ennstal ist. Wir sind Partnerbetrieb der Golfclubs und Sie genießen bei uns Vorzugsspielrecht und 20% Ermäßigung auf die Tages-Greenfees. Bei unseren Pauschalen “Höflehners Birdie Time” und “Golfinsel Discovery” sind sogar je 3 bzw. 7 Greenfees inkludiert! Schönes Spiel!

Der markanteste Gipfel der Schladminger Tauern

Geschrieben von Katrin am 11. August 2009 // 2 Kommentare lesen »

Gipfel des Höchstein

Sie fragen mich, welcher Gipfel die Krönung einer erlebnisreichen Wanderwoche werden soll? Mein Topfavorit ist der schönste Aussichtsberg der Region, der allerdings Trittsicherheit und ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit erfordert – der Höchstein.

Wenn Sie von Liezen kommen, können Sie seinen spitzen Gipfel bereits am Horizont ausmachen. Mit seinen 2.543m erscheint er aus dieser Perspektive als der zweithöchste, nach der Hochwildstelle.

Insgesamt 3,5h werden Sie bis zum Gipfel brauchen. Vom Knapplhof gehen Sie in Richtung Gumpentalalm, ich gebe zu, wir fahren meist das erste Stück bis zur Stanglalm. In einer guten Stunde, dem Weg 781 folgend, erreicht man den idyllisch gelegenen Moaralmsee. Dort empfiehlt es sich kurz inne zu halten und eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen. Eine zweite Etappe führt bis zur Filzscharte auf 2.213m, von wo aus man ins Nachbartal in Richtung steirischem Bodensee blicken kann. Eine weitere Stunde, und einige Handgriffe über die kurzen ausgesetzten Felspassagen später ist es geschafft!

ausgesetzten Stellen

An schönen Tagen werden alle Anstrenungen belohnt. Vor Ihnen breiten sich ein Teppich von teilweise schneebedeckten Gipfel der Alpen aus. Die vergletscherten Gipfel der Hohen Tauern vom Ankogel bis Großglockner und Großvenediger, der Hochkönig und das Hagen Gebirge im Nord-Westen, die nördlichen Kalkalpen Gesäuse, der Dachsten bis zur Bischofsmütze, das Tote Gebirge und Tennengebirge, die Niederen Tauern von den Rottenmanner und Wölzer Tauern, über die höchsten Erhebung der Schladminger Tauern wie Hochwildstelle, Waldhorn und den Hochgolling.

Blick vom Höchstein zum Dachstein

Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch kann man den Weg 780 nehmen, der ebenfalls Richtung Moaralmsee führt und hat so eine schöne Runde gedreht. Auf alle Fälle muss nach einer solchen Tour eine Belohnung her. Ich empfehle steirische Kasnocken mit Krautsalat und danach einen Schwarzbeerstrudel mit Schlag!

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